Jesuitenmission JRS

Der JRS (Jesuit Refugee Service) besteht seit 1980 und kümmert sich speziell um Belange von Flüchtlingen: Schulbildung, Sozialarbeit, Rechtsbeistand, Kampagnen gegen Vergewaltigung. Schams e.V. unterstützt die Arbeit des JRS im Libanon, wo dieser drei Schulen für syrische Flüchtlingskinder betreibt. JSR bietet ein Accelerated Learning Program (ALP) an, mit dem Ziel, die Chancen zur Integration syrischer Kinder in das libanesische Schulsystem zu verbessern.

Das Programm wurde von Fachleuten des Jesuitenkollegs von Notre Dame in Jamhour (Libanon) und der Saint Jeseph Universität entwickelt. Es besteht aus fünf Stunden täglichem Unterricht: Arabische Sprache, Mathematik und eine der beiden Fremdsprachen Englisch oder Französisch. Dazu kommen Kurse zu Friedenserziehung und Zivilgesellschaft, zur Entwicklung der künstlerischen Fähigkeiten, Sport, Kino und Computer. Die Kinder sind nach Altersgruppen von 3 Jahren bis 15 eingeteilt.

Sozialarbeiter kümmern sich auch um die Familien und bieten Kurse zur Alphabetisierung für Frauen sowie Computer- und Englischunterricht an. JSR unterstützt Sunniten, Schiiten, Christen und andere ohne Unterschied. JSR hat sich den Ruf qualitativer Angebote erworben und hilft den Betroffenen ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln.

Schams e.V. hat dieses Projekt bisher mit 164.500 € unterstützt:
2018: 20.000 €
2017: 36.000 €
2016: 36.500 €
2015: 32.000 €
2014: 32.000 €
2013:  8.000 €

Projektbrief (pdf)



In Syrien unterstützten wir Grund- und weiterführende Schulen in Damaskus, Aleppo, Homs und Latakia, die vom JRS geführt und unter schwierigsten Bedingungen für insgesamt etwa 1.300 Kindern in diesen Städten aufrecht erhalten werden.

Die Schulen benötigten etwa 2.000 € pro Kind im Jahr für Ausbildung und Verpflegung.

Schams e.V. hat dieses Projekt bisher mit 16.400 € unterstützt:
Unterstützung 2013: 10.400 €
Unterstützung 2012: 6.000 €

Projektbrief (pdf)
Projektbericht (pdf)